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09.03.2010

DEM: Khenkin bleibt in Führung

Igor Khenkin nahm heute etwas Fahrt raus und begnügte sich nach vier Siegen in Folge bei der Deutschen Einzelmeisterschaft in Bad Liebenzell mit einem Remis. Der Wiesbadener bleibt mit einem halben Punkt Vorsprung in Führung. Seine engsten Verfolger sind Alexander Naumann, der heute gegen Oliver Müller gewann, und Andreas Strunski. Der 18-jährige Stuttgarter besiegte Frank Zeller. Das Hamburger Mannschaftsduell zwischen Niclas Huschenbeth und David Baramidze entschied der jüngere der beiden jungen Spieler für sich.
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09.03.2010

Europameisterschaft: Jobava und Efimenko in Führung

Baadur Jobava und Zahar Efimenko sind die letzten beiden Spieler im Turnier, die auf die maximale Punktzahl kommen. Jobava gewann mit Schwarz gegen Krasenkow, während Efimenko mit der Berliner Verteidigung Arkadij Naiditsch bezwang. Jan Gustafsson vergab gegen Markus Ragger offenbar mehrere Gewinnmöglichkeiten und verblieb am Ende nur mit einem halben Punkt. Ebenfalls remis spielte Daniel Fridman. Zu Siegen kamen Rainer Buhmann und Georg Meier. Im Frauenturnier hat Monika Socko die alleinige Führung übernommen.
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09.03.2010

Wissenschaftspreis 2010/2011

Zum dritten Mal lobt die Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar einen Preis für die beste wissenschaftliche Arbeit zum Thema „Schach in der Wissenschaft“ aus. 2007 und 2009 ging der Preis an Arbeiten aus der Psychologie -  an den Österreicher Roland Grabner für seine Dissertation zum Thema „Expertise und Intelligenz bei Schachspielern“ und an den Serben Merim Bilalic für seine Arbeiten zum „Einstellungseffekt“. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. (Foto: Schachakademie. Anatoly Karpow und Dieter Auer)
Webseite der Karpow-Schachakademie...

09.03.2010

Schnell, schnell...

Der moderne Schachprofi hat es gegenüber seinem Kollegen von früher nicht leicht. Nicht nur, dass der Computer viele Informationen über Gegner und Eröffnungen bereit stellt, die man möglichst alle kennen sollte - nein: Das moderne Regelwerk baut weitere Hürden auf. So müssen jetzt Schachspieler beweisen, dass Sie ihre Schachfähigkeiten nicht durch Medizin verbessert haben. Immerhin ist der Gang zur Toilette nicht völlig gegen die Gewohnheiten der Spieler. Da trifft die "Nulltoleranz"-Regel schon eher das Mark. Was auf Turnieren mit übersichtlicher Teilnehmerzahl vor Zuschauern durchaus sinnvoll sein mag - die Spieler bei Partiebeginn am Brett sehen zu wollen und sie sonst mit dem Verlust der Partie zu bestrafen - wird bei Amateurturnier oder großen Open wie der Europameisterschaft zur bürokratischen Farce - besonders wenn die Unterkünfte weitab liegen. In Rijeka wurden in der zweiten Runde gleich fünf Spieler wegen Zuspätkommens mit dem Partieverlust bestraft. In der ersten Runde traf der Shuttle-Bus erst drei Minuten vor Rundenbeginn am Spielort ein. Die Spieler mussten rennen, um noch rechtzeitig am Brett zu erscheinen. Endlich wird Schach zum richtige Sport. Dejan Bojkov berichtet aus Rijeka.
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09.03.2010

Hilfe vom ChessBase Magazin

Zu den Spitzenreitern bei der Europameisterschaft gehört auch Dieter-Liviu Nisipeanu. Dazu musste der Rumäne bisher dreimal gewinnen, u.a. in Runde 3 gegen Dimitri Reindermann. Vielleicht half ihm dabei auch ein Beitrag im ChessBase Magazin. Denn in CBM 132 hatte Landsmann Mihail Marin eine Variante der Aljechin-Verteidigung ausführlich untersucht, die nun zur Diskussion stand. Der Holländer wählte ein Abspiel, das unser Autor verworfen hatte und erhielt dafür die Höchstrafe. Marin hat die Partie mit ein paar Kommentaren versehen, in CBM 136 folgt die ausführliche Analyse.
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Nisipeanu - Reindermann

09.03.2010

Deutsch-russische Freundschaft

Seit vielen Jahren gibt es schon - analog zu anderen Jugendbegegnungen - einen deutsch-französischen Schachjugend-Austausch: Deutsche Jugendliche besuchen ihre französischen Alterskollegen - und umgekehrt - und tauschen sich u.a. auch über Schach aus. Vor zwei Jahren wurde die gleiche Idee nun auch mit russischen Jugendlichen verwirklicht. Eine deutsche Delegation besuchte auf Einladung des russischen Verbandes die Stadt Obninsk unweit von Moskau und sammelte viele einzigartige Eindrücke. Natürlich wurde auch eine Gegeneinladung ausgesprochen und Mitte Februar war es dann soweit. Aus Gründen der Tradition empfing man die russischen Jugendlichen in Berlin, wo man neben viel Kultur, Geschichte und Schach zur Karnevalszeit sogar einen Rosenmontagszug präsentierte (der hier allerdings am Sonntag stattfindet).
Bericht und Bilder...

08.03.2010

Naiditsch führt bei der Europameisterschaft

Noch 13 Spieler weisen nach der 3. Runde der Europameisterschaft die maximale Punktzahl auf, von denen Arkadij Naiditsch mit der besten Sonderwertung die Tabelle anführt. Der Dortmunder gewann heute mit Schwarz gegen Eltaj Safarli. Auch Jan Gustafsson kam gegen Artashes Minasian zu einem vollen Punkt und belegt mit 2,5 Punkten Platz 40. Daniel Fridmann folgt nach seinem heutigen Remis mit gleicher Punktzahl auf Platz 42. Georg Meister musste indes gegen Markus Ragger eine Niederlage hinnehmen. Im Frauenturnier gewann Elisabeth Pähtz gegen Kubra Öztürk. Ketino Kachiani-Gersinkska, Sarah Hoolt und Judith Fuchs verloren ihre Partien. In Führung liegen Monika Socko, Ketevan Arakhamia-Grant, Irina Chelushkina und Tatiana Kosintseva (alle 3 P.).
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08.03.2010

DEM: Igor Khenkin übernimmt Führung

Igor Khenkin entschied das heutige Spitzenspiel der 81. Deutschen Einzelmeisterschaft gegen Falko Bindrich zu seinen Gunsten und übernahm mit nun 4 aus 4 die alleinige Führung. Der Wiesbadener Großmeister hat zudem schon einen Punkt Vorsprung auf die siebenköpfige Verfolgergruppe. Morgen trifft der Spitzenreiter auf Leonid Milov. Jeweils zum Rundenbeginn um 14 Uhr geht auch Klaus Bischoff im Fritzserver mit Radio DEM auf Sendung und kommentiert die spannendsten Partien.
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08.03.2010

Totes Rennen in Reykjavik

Gleich vier Spieler beendeten das Reykjavik-Open mit 7 Punkten. So musste die Zweitwertung über den Turniersieg entscheiden. Hier hatte Ivan Sokolov die Nase vorn und gewann vor Yuriy Kozubov, Abhijeet Gupta und Lokalmatador Hannes Stefansson. Juniorenweltmeister Jorge Cori kam mit 6,5 Punkten auf Platz Sechs. Beste Frau wurde Harika Dronavalli. Die Inderin wurde mit sechs Punkten Zehnte. Insgesamt hatten sich 104 Spieler am Turnier beteiligt.
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08.03.2010

TV ChessBase Schachbundesliga.de

Am Montag nach dem Spitzenkampf Baden-Baden gegen Werder Bremen wurde in einer Sondersendung von TV ChessBase einige Schlüsselpartien des Wettkampfes gezeigt. Jan Gustafsson kommentierte, begleitet von Niclas Huschenbeth und André Schulz die Partien Gashimov-Anand, Nielsen-Nybäck, Adams-Efimenko und Roiz-Naiditsch. Wer die Live-Sendung verpasst und/oder keinen Premiumzugang zu den Aufzeichnung im Fritzserver hat, hat nun die Analysen auch in einem Webstream (in kleinerem Bildformat) auf der Webseite der Schachbundesliga anschauen.
Zum Video auf Schachbundesliga.de...

07.03.2010

Euro: Naiditsch und Fridman in der Spitzengruppe

Die deutschen Nationalspieler Arkadi Naiditsch und Daniel Fridman kamen heute bei der Europameisterschaft jeweils zum zweiten vollen Punkt und liegen damit in der Spitzengruppe. Diese umfasst allerdings noch über 50 Spieler. Jan Gustafsson musste sich heute mit Remis zufrieden geben, während Georg Meier nach seinem Auftaktremis voll punkten konnte. Mathias Womacka war in der zweiten Runde erneut nicht zu bezwingen. Diesmal ließ Anton Korobov einen halben Punkt liegen. Im Frauenturnier gewann Ketino Kachiani-Gersinska, während Elisabeth Pähtz gegen die Ungarin Veronika Schneider verlor.
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Bilder, Partien...

07.03.2010

DEM: Bindrich und Khenkin ohne Punktverlust

Top-Favorit Igor Khenkin und Falko Bindrich sind nach ihren heutigen Siegen gegen Raj Tischbierek und Andreas Heimann als einzige Spieler bei der Deutschen Meisterschaft ohne Punktverlust und führen nun das Feld  an (3 P.). Die Verfolgergruppe besteht aus vier Spielern. Weiterhin nicht recht ins Turnier gefunden hat Michael Prusikin. Der Forchheimer Großmeister gehört eigentlich zum Favoritenkreis, wartet aber weiterhin auf seinen ersten Gewinn. Heute spielt er remis.
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Ergebnisse, Stand, Partien...

06.03.2010

Guter Auftakt für die Deutschen bei der Euro

Die deutschen Spitzenspieler kamen zum heutigen Auftakt größtenteils zu guten  Ergebnissen. Arkadij Naiditsch, Jan Gustafsson und Daniel Fridman lösten ihre Aufgaben. Georg Meier kam mit den schwarzen Steinen gegen Shota Azaladze nicht über ein Remis hinaus und Rainer Buhmann musste gegen Nikolay Maevsky ebenfalls mit der Punkteteilung zufrieden sein. Einige deutsche Nicht-Nationalspieler sorgten für positive Überraschungen und erwiesen sich als unüberwindbare Hürden für ihre starken Gegner. Jens-Uwe Maiwald hielt remis gegen Alexander Motylev, Mathias Womacka gelang das gleiche Ergebnis gegen Gabriel Sargissian und Joachim Wintzer kam gegen Romain Edouard ebenfalls zu einem Unentschieden. Im Frauenturnier konnten Elisabeth Pähtz und Ketino Kachiani-Gersinska Siege feiern.
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06.03.2010

DEM: Sechs Spieler noch ohne Punktverlust

Gestern nahmen 44 Spieler im Kurhaus von Bad Liebenzell bei den 81. Deutschen Einzelmeisterschaften den Kampf um den Titel auf. Die ersten beiden Runden blieben nicht frei von Überraschungen. So mussten sich die Großmeister Sebastian Siebrecht und David Baramidze in der ersten Runde gegen die IMs Ralf Schulze und Ulrich Schöne mit der Punkteteilung zufrieden geben. Michael Prusikin verlor seine Auftaktpartie gegen Wolfram Heinig und gab heute gegen Jens Kotainy einen weiteren halben Punkt ab. Sechs Spieler sind noch ohne Punktverlust. Klaus Bischoffs Livekommentare aus dem Kurhaus von Bad Liebenzell werden auch in den Fritzserver übertragen.
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05.03.2010

FAZ: Die Technologie des Weltmeisters

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlichte vorgestern in ihrer Printausgabe einen Artikel zur kommenden Schachweltmeisterschaft, bei dem vor allem die Vorbereitung Anands im Mittelpunkt des Interesses standen. Der Weltmeister hält sich zur Zeit in Bad Soden auf und ist von geheimnisvollen Mitarbeitern umgeben, "einem hageren Usbeken" und einem "zumeist unrasierten Dänen". Kenner der Szene werden wohl gleich wissen, um welche Gestalten es sich hier handelt. Von ebenso großer Bedeutung ist jedoch das verwendete "Material". "Schachwettkampfe werden heute wie Industrieprojekte systematisch geplant und durchgeführt", wird Hans-Walter-Schmitt zitiert. Technik spielt eine entscheidende Rolle und die von praktisch allen Spitzenspielern weltweit verwendeten Programme kommen aus Hamburg. Im ChessBase-Programm, das alle Partien des Gegners oder einer bestimmten Eröffnung aus einer Datenbank mit 5 Mio. Partien im Nu anzeigt und statistisch nach Stärken und Schwächen durchsucht, rechnen Schachprogramme wie Rybka oder Fritz mögliche Verbesserungen aus. "Was den Gebrauch der Technik angeht, wird das die größte Materialschlacht der Schachgeschichte“, prognostiziert Hans-Walter Schmitt.
Artikel in FAZ-online...

 

 

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